Therapiezentrum Hof Feuler
Linder Weg 44
45770 Marl
PBM e.V. - Pflegeverein
für behinderte Menschen
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Heil und Kräutergarten

Unser ehemaliger Patient der Ergotherapie, Winfried Priebe aus Herne, und seine Freunde des "Pilzkundlichen Arbeitskreises Ruhr" haben unser Therapiezentrum durch einen Gewürz- und Heilkräuter-Garten mit über 200 Pflanzen bereichert.

 

Priebe schreibt dazu: "Es begann damit, dass ich nach erfolgreicher Therapie bei Frau Rauchfuß ein bisschen im Garten helfen wollte. Nachdem ich mich für das Sammeln von Heilpflanzen erfolgreich eingesetzt hatte, überließ man mir die Gestaltung der Beete. Natürlich gab es Stolpersteine: Wühlmäuse hatten sich eingefunden, Staunässe im Boden, kalter Nordwest- und Südwestwind, der nicht nur mir, sondern auch den Pflanzen zu schaffen machte.

Jeden Abend Bücher lesen über Heilpflanzen - da kommt man zwangsläufig zu Hildegard von Bingen und vielen anderen, die schon in alter Zeit die Pflanzen zu verwenden wussten. Viele Pflanzen finden auch heute noch Verwendung. Es gibt jedoch auch Pflanzen, bei denen man inzwischen festgestellt hat, dass ihre Wirkung nicht ausreichend ist, auch diese Kräuter befinden sich in den Beeten."

Die Hinweise auf den Namensschildern wurden den Büchern entnommen. Die Pflanzen dürfen nicht zur Eigenmedikation verwendet werden. Auskunft hierüber gibt der Apotheker oder Mediziner.

Der Kräutergarten besteht aus einer Sammlung von Gewürz- und Heilpflanzen eines Hobbygärtners.

 

"Gesund an Leib und Seele sein, das ist der Quell des Lebens!"

Die Gesundheit ist ein großes Gut. Wer Sie verliert, weiß den Wert zu schätzen. Nicht selten muß sich der Mensch selbst die Schuld zuschreiben, seine Gesundheit gefährdet zu haben. Aus Unbedacht oder Unkenntnis werden oft schädliche Stoffe aufgenommen. Auch werden oft Krankheitserscheinungen zu leicht genommen, die man durch Anwendung von passenden Heilmitteln im Keime hätte ersticken können.

Wer weiß aber schon die essbaren Früchte von den schädlichen zu unterscheiden? Wie oft sind Kinder der Versuchung ausgesetzt? Oder: Wer kennt in eingetretenen Vergiftungsfällen sofort die Gegenmittel? Wer weiß die Heilkräfte dieser und jener Pflanze richtig zu schätzen und in rechter Weise und zu rechter Zeit anzuwenden?

In dieser Hinsicht soll der Kräutergarten Aufmerksamkeit und Interesse wecken. Er soll Besuchern des Therapiezentrums ein (pädagogischer) Wegweiser sein, die giftigen und heilwirkenden Pflanzen in Feld, Wiese und Wald in eigener Beobachtung kennen zu lernen. Jedem, dem sein eigenes Wohl und das seiner Angehörigen am Herzen liegt, soll sich kundig machen können.

Alle Kräuter und Pflanzen sind besonders mit Schildern gekennzeichnet:

  • weiße Schilder : Heilpflanzen
  • gelbe Schilder: Heil- und Gewürzpflanzen
  • grüne Schilder: Gewürzpflanzen
  • rote Schilder : Heilpflanzen, giftig
  • blaue Schilder: Zierpflanzen/Gründüngung

 

Auf jedem Schild steht der gebräuchliche und botanische Name; zudem kann man erkennen, welche Pflanzenteile verwendet werden und wozu die Heilmittel einsetzbar sind.

 

 

GEP-Essen